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Der Posaunentag

Gestern war der Posaunentag und kaum einer von uns Christen kennt ihn, weiß es oder feiert ihn. Die Juden feiern Ihn als Beginn des Neuen Jahres / Rosh Hashana. Übrigens, wenn wir uns zum 1. Januar einen „Guten Rutsch“ wünschen, hat dies seinen Ursprung an diesem Tag, an dem sich die Juden einen guten Rosh gewünscht haben.

Die Unkenntnis über dieses biblische Fest ist kein Einzelfall. Wenn man genau hinschaut, würdigen wir kein einziges der sieben Biblischen Feste und haben an statt dessen unsere eigenen christlichen Feiertage definiert.

Dabei sind diese Feste genauso wie die Zehn Gebote in der Bibel verankert, siehe 3. Mose 23. Abgesehen davon, dass diese Feste von Gott angeordnet wurden, bieten sie soviel geschichtlichen und heilsgeschichtlichen Hintergrund, d.h. in ihnen wird die Vergangenheit, unser Leben heute und die Gewissheit auf das ewige Leben ausgedrückt.
Martin Baron hat dies in seinem Vortrag / seiner Buchreihe „Die Sieben Feste der Bibel und ihr Geheimnis“ sehr gut ausgearbeitet.

Der Posaunentag ist das erste Fest der Herbstfeste. Der Herbst steht nach dem Sommer, der Diaspora, für die Wiederkunft des Herrn. An diesem Tag sollen wir ruhen, uns versammeln und zum Gedächtnis  die Posaunen / Schofarhörner blasen, siehe 3. Mose 23-24.

In 10 Tagen ist übrigens der Versöhnungstag und in 15 Tagen beginnt das Laubhüttenfest.

Wir sind vor zwei Jahren in ein Dorf mit jüdischer Geschichte gezogen. Hier wurden diese Feste bis zur Zeit des Nationalsozialismus gefeiert. Der Ort erhielt daher im Volksmund den Namen „Laubhüttenort“ weil er an diesen Tagen mit vielen Laubhütten geschmückt war.

So wurde ich vor zwei Jahren auf diese Feste aufmerksam und neugierig mehr zu „erfahren“.

Vielleicht habt Ihr durch diesen kurzen Impuls auch Interesse mehr zu erfahren. Nur zu, die Bibel ist voll von Informationen über die biblischen Feste und das Internet macht uns den Zugang einfach.

Einen guten Rosh 😉

Published inAllgemein