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Meine Grundlagen

Wenn es mein Auftrag wäre, einen Blog mit theologischen Tiefen oder religiösen Themen zu schreiben, wäre ich der falsche. Als Spät- (mit 40 Jahren) und Quereinsteiger (mit früherem materialistischem Lebensmotto) fehlt mir dieses Wissen, und „aufholen“ konnten ich es wegen meiner fehlenden Eigenmotivation für’s Bibellesen bisher leider auch nicht.

Was mich jedoch früh geprägt hat, waren die Kindergottesdienste und mein Großvater, der gläubig war. Diese Prägung äußert sich heute in einem tiefen Vertrauen in Gottes Herrlichkeit, das ich zwar in meiner Jugend verloren hatte, dann aber in der Mitte des Lebens wiedergefunden habe – Gott sei Dank.

Was mich zurück zum Glauben geführt hat war meine Dankbarkeit über die Gunst, die ich bisher in meinem Leben erfahren durfte, auch wenn ich nicht nur Gutes erlebt hatte.
Aus der Dankbarkeit wurde Interesse,
aus dem Interesse der Wille zu Dienen,
der Wille wurde bestätigt und
ich begann mit dieser Bestätigung begeistert Dinge im Glauben umzusetzen, bewusst außerhalb der Kirche.

Eine Aussage, die beschreibt, für was ich nicht bloggen möchte ist:

Das Christentum kam nach Griechenland und wurde Philosophie,
das Christentum kam nach Rom und wurde Institution,
das Christentum kam nach Europa und wurde Kultur,
das Christentum kam nach Amerika und wurde Business.

Vielmehr möchte ich diesen Blog mit Erkenntnissen und Erfahrung aus meinem Glaubensleben und das nah am Leben füllen.

Die „Bibelfesten“ bitte ich um Nachsicht für meine wenigen biblischen Verweise und die „kirchlich beheimaten“ bitte ich um Toleranz für mein freies Glaubensleben.

Nun aber genug der Worte, warum und wie. Im nächsten Beitrag wird es um meine / unsere Götzen gehen.

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